Arthritis

Menschen mit einer Autoimmunkrankheit sollen einem höheren Krebsrisiko unterliegen, so die Ergebnisse einer nun vorgestellten Langzeitstudie. Vermutet wurde der Zusammenhang zwischen solchen Erkrankungen und Krebs vor allem im Verdauungstrakt schon länger.

Nun scheint eine Langzeitstudie das erhöhte Krebsrisiko bei Patienten mit Autoimmunkrankheiten zu bestätigen. Der Epidemiologe Kari Hemminki hatte für seine Studie das schwedische Krebsregister und die darin festgehaltenen Daten untersucht. Patienten, die zwischen 1964 und 2008 an einer Autoimmunstörung und zu einem späteren Zeitpunkt an Krebs erkrankt waren, dienten dabei als Untersuchungsgruppe, um den Zusammenhang zwischen elf Krebsarten des Verdauungstraktes und 33 Autoimmunerkrankungen zu erforschen.

   


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Arthritis ist eine Entzündung der Gelenke. Meistens sind die betroffenen Stellen zusätzlich noch geschwollen oder die Haut ist gerötet. Die Krankheit wird in verschiedene Formen unterteilt. Diese unterscheiden sich in der Art des Erregers.

Fingergelenke ©flickr/JonathanCohen

Wenn sich Bakterien im Gelenk befinden und die Entzündung auslösen, spricht man von einer eitrigen Arthritis. Andere Formen sind beispielsweise die Symptome als Begleiterkrankung bei Rheuma und die Folge von Stoffwechselerkrankungen wie Gicht. Auch bei permanenter Überbeanspruchung der Gelenke kann es zur Gelenkentzündung kommen.

   


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