Behandlung

Der Pollenflug könnte in diesem Jahr zu einer besonders großen Belastung für Allergiker werden. Die Wartezimmer der Allergologen sind bereits jetzt gut gefüllt.


Aufgrund des milden Winters begann der Pollenflug in diesem Jahr bedeutend früher. Bedingt durch das für diese Jahreszeit warme Klima wurden bereits Ende Dezember in Deutschland vielerorts Haselnuss- und Erlenpollen gesichtet. Nach aktuellen Schätzungen leiden Bundesweit in etwa 20 Millionen Menschen an einer Allergie. Menschen die auf Haselnusspollen allergisch reagieren könnten also schon jetzt vermehrt unter den typischen Symptomen des Heuschnupfens, wie Niesreiz und tränenden Augen zu leiden haben.

   


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Medizin, die Pille oder Viagra beziehungsweise eine Diagnose im Internet zu erhalten, halten Ärzte für äußerst bedenklich. Eine virtuelle Behandlung kann den realen Arztbesuch auf keinen Fall ersetzen und im Zweifelsfall durchaus ernste Folgen haben.

Wer sich auf die Medizin und eine Diagnose, die im Internet angeboten bzw. gestellt wird, verlässt, ohne einen realen Arzt aufzusuchen, läuft Gefahr, einer Fehldiagnose oder falscher Medikation ausgesetzt zu sein. Aktuell sorgt das neue Internetportal „DrEd“ für Aufsehen bei den Ärzteverbänden. Dieses ermöglicht es, sich per Mausklick online behandeln zu lassen und versorgt die Patienten mit Rezepten oder direkt mit Medikamenten, welche mittels einer online-Apotheke versendet werden. Die Gesamtheit der Behandlung, inklusive Diagnostik und Rezept-Verschreibung, wird von der Ärzteschaft scharf kritisiert, da der Arztbesuch damit für viele überflüssig erscheint, was bei akuten Fällen jedoch äußerst gesundheitsschädigend sein könne.

   


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Brustkrebs ist hierzulande die häufigste Krebsart, an der mehr Patientinnen sterben als an irgendeiner anderen Krebserkrankung. Bestimmte Risikofaktoren spielen dabei oftmals eine entscheidende Rolle.


Brustkrebs tritt vermehrt in den westlichen Ländern und überwiegend bei Frauen auf. Eine Therapie besteht in der Regel aus einer Kombination aus Operation, Zystostika-, Hormon- und Strahlentherapie. Zahlreiche nationale, sowie internationale Programme zur Früherkennung und Behandlung sollen die Sterbequote in Zukunft senken. Brustkrebs, der am häufigsten bösartige Tumor der Brustdrüse entsteht in den meisten Fällen sporadisch, also zufällig, wobei aber auch erbliche und erworbene Risikofaktoren oftmals Auslöser dieser Krebserkrankung darstellen.

   


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Der Eierstockkrebs, in der Medizin als Ovarialtumor oder Ovarialkarzinom bezeichnet, ist eine bösartige Geschwulst im Eierstock, wobei sich Metastasen, also Tochtergeschwülste, auch im gesamten Bauchraum ausbreiten können.

Ein Ovarialtumor wird mitunter erst recht spät erkannt, durchschnittlich erhalten jährlich aber etwa 10.000 Frauen die Diagnose Eierstockkrebs. Betroffen sind dabei vor allem Frauen, die ihre Wechseljahre bereits hinter sich haben, solche unter 40 erkranken nur sehr selten. Natürlich sind die Heilungschancen umso höher, je früher der Tumor erkannt wurde, außerdem ist zur Genesung essentiell wichtig, dass die bösartigen Geschwüre durch einen operativen Eingriff möglichst vollständig entfernt werden. Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt durchschnittlich bei etwa 47 Prozent.

   


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Menschen mit einer Autoimmunkrankheit sollen einem höheren Krebsrisiko unterliegen, so die Ergebnisse einer nun vorgestellten Langzeitstudie. Vermutet wurde der Zusammenhang zwischen solchen Erkrankungen und Krebs vor allem im Verdauungstrakt schon länger.

Nun scheint eine Langzeitstudie das erhöhte Krebsrisiko bei Patienten mit Autoimmunkrankheiten zu bestätigen. Der Epidemiologe Kari Hemminki hatte für seine Studie das schwedische Krebsregister und die darin festgehaltenen Daten untersucht. Patienten, die zwischen 1964 und 2008 an einer Autoimmunstörung und zu einem späteren Zeitpunkt an Krebs erkrankt waren, dienten dabei als Untersuchungsgruppe, um den Zusammenhang zwischen elf Krebsarten des Verdauungstraktes und 33 Autoimmunerkrankungen zu erforschen.

   


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Lymphdrüsenkrebs, auch als Morbus Hodgkin bekannt, ist eine eher selten auftretende Krebserkrankung, die sich in unterschiedlichen Symptomen äußert und deren Heilungschancen wie bei anderen Krebsarten stark von der spezifischen Form abhängt.

So wird Lymphdrüsenkrebs in vier Hauptformen unterteilt, deren Bekämpfung umso erfolgreicher ist, je früher die Diagnose Morbus Hodgkin gestellt wird. Die genauen Ursachen der Krebserkrankung sind noch unklar, lediglich der Krankheitsverlauf kann bisher erklärt werden. So entstehen abnorme B-Zellen im Knochenmark, die eigentlich als Teil des Immunsystems arbeiten, sich nun aber zu sogenannten Sternberg-Reed Zellen zusammen lagern und ein malignes Lymphom bilden. Dabei können sämtliche Lymphknoten betroffen sein, mitunter wuchern die Krebszellen aber sogar außerhalb des Lymphsystems.

   


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Eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, auch Sinusitis genannt, wird ausgelöst durch Bakterien Pilze oder Allergien. Häufig ist hierbei auch die Nasenschleimhaut betroffen. Doch wie rückt man der Sinusitis zu Leibe, wenn sie einen erwischt hat? Was sind die Symptome und wie behandelt man diese richtig?

Die Nasennebenhöhlenentzündung ist die häufigste Atemwegserkrankung gemeinsam mit allergisch oder viral bedingten Erkrankungen der oberen Atemwege. Die Sinusitis lässt sich unterscheiden in akute Sinusitis, eine kurzfristige Erkrankung der Atemwege, und die chronische Sinusitis, eine Erkrankung die länger als zwei Monate andauert.

   


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Die Bindehautentzündung ist eine recht bekannte Erkrankung der Augen. Wer sie noch nicht hatte, kennt vielleicht zumindest Jemanden, der schon mal an der Konkunktivitis litt oder leidet. Besonders Kinder sind von dieser Erkrankung betroffen, die sich durch typische Rötungen im Auge auszeichnet.

Die Bindehautentzündung kann durch Viren wie das Herpes-, Grippe oder Adenovirus hervorgerufen werden oder aber durch Bakterien wie Streptokokken oder Staphylokokken entstehen. Zumeist wird die Bindehautentzündung durch verunreinigte Hände verursacht, die das Auge berühren und so die Viren oder Bakterien übertragen.

   


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Kreisrunder Haarausfall, in der Fachsprache Alopecia areata genannt, ist keine lebensbedrohende Krankheit, doch etwas, das die Lebensqualität mitunter deutlich herabsetzt. Denn unser Äußeres ist entscheidend für unser persönliches Wohlbefinden, und kahle Stellen auf dem Kopf sind vor allem für junge Menschen ein Graus.

Dabei macht kreisrunder Haarausfall vor Niemandem halt. Das Phänomen kann theoretisch in jedem Lebensalter auftreten, befällt jedoch vor allem Männer und Frauen in ihren Zwanzigern und Dreißigern. Der bekanntere deutsche Name rührt direkt von den sichtbaren Symptomen her, den fast kreisrunden oder ovalen Stellen am Kopf, bei Männern auch in der Bartgegend, die sich entzünden und kahl werden. Mitunter treten diese Stellen gehäuft auf, manchmal ist auch nur eine einzige auf dem Kopf zu finden.

   


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Furunkel sind das unangenehme Ergebnis einer Haarbalgentzündung genannt Follikulitis, die durch Bakterien hervorgerufen wird. Je nach Ausbreitung und Schwere der Entzündung spricht man auch von einem Karbunkel.

Furunkel entstehen, wenn sich die Haarbaldentzündung ausbreitet und das gesamte Follikel befällt. Schmerzhafte Schwellungen und eitrige Bläschen sind die unangenehmen, doch noch verhältnismäßig harmlosen Folgen. Schlimmer wird es, wenn die Entzündung auf das umliegende Gewebe übergreift und sich weiter ausbreitet, im bösesten, aber unwahrscheinlichsten Fall kann es sogar zu einer Sepsis, umgangssprachlich als Blutvergiftung bekannt, kommen.

   


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