Furunkel sind das unangenehme Ergebnis einer Haarbalgentzündung genannt Follikulitis, die durch Bakterien hervorgerufen wird. Je nach Ausbreitung und Schwere der Entzündung spricht man auch von einem Karbunkel.
Furunkel entstehen, wenn sich die Haarbaldentzündung ausbreitet und das gesamte Follikel befällt. Schmerzhafte Schwellungen und eitrige Bläschen sind die unangenehmen, doch noch verhältnismäßig harmlosen Folgen. Schlimmer wird es, wenn die Entzündung auf das umliegende Gewebe übergreift und sich weiter ausbreitet, im bösesten, aber unwahrscheinlichsten Fall kann es sogar zu einer Sepsis, umgangssprachlich als Blutvergiftung bekannt, kommen.
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Beim Dyshidrotischen Ekzem handelt es sich um eine Hautkrankheit oder viel mehr um ein Symptom in Folge anderer Erkrankungen. Früher wurde angenommen, dass es sich dabei um eine Störung der Schweißdrüsen auf der Haut handelt. Heute ist klar, dass dem nicht der Fall ist.

Das Dyshidrotische Ekzem äußert sich durch Bläschenbildung anden Handinnenflächen, den Seitenflächen der Finger, sowie den Fußsohlen. Eine weitere charakteristische Symptomatik ist das starke Jucken der klaren oder leicht gelblichen Bläschen. Diese können aufplatzen und es folgt eine Schuppung der Haut während des Abheilungsprozesses. Tritt das Krankheitsbild längerfristig auf, können neben den Schuppungen auch Hauteinrisse oder Verhornungen entstehen. Die genauen Gründe für das Auftreten einer Dyshidrosis sind noch unklar, doch sind sie meist die symptomatische Folge einer anderen Erkrankung.
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Herpes ist eine Hauterkrankung, die etwa 85 Prozent der Bevölkerung betrifft. Umgangssprachlich werden die unangenehmen und juckenden Lippenbläschen auch als Fieberblasen bezeichnet. In den meisten Fällen ist der Herpes-simplex-Virus Typ 1 für die schmerzhaften Blasen verantwortlich.
Die betroffenen Hautstellen sind zunächst gespannt und jucken, bis sich die kleinen eitrigen und Schmerzen verursachenden Bläschen zeigen. Die damit einhergehenden Beschwerden sind in der Regel gut zu therapieren.
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Die Gürtelrose (Herpes zoster, Zoster) ist eine Hautkrankheit mit juckendem Ausschlag. Die Gefahr der Ansteckung für Kinder ist eher gering. Mit der richtigen Behandlung und frühzeitiger Diagnose können die Symptome erfolgreich bekämpft werden.

Die Hautkrankheit Gürtelrose wird durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst. Beim erstmaligen Befall durch diese Viren bekommt das Kind die Windpocken. Die schlafenden Viren erwachen nach einiger Zeit wieder und können dann eine Gürtelrose auslösen. Prinzipiell sind mehr erwachsene Menschen von der Krankheit betroffen. Vereinzelt tritt sie bei Kleinkindern auf, die Erkrankungsgefahr für Kinder jedoch vergleichsweise niedrig.
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Gürtelrose, oder Herpes Zoster, ist durch blasenförmigen Hautausschlag zu erkennen. Dieser entsteht bei entzündeten Nerven und ist dadurch sehr schmerzhaft. Die Krankheit wird durch den Herpesvirus Varizella-Zoster hervorgerufen und kann bei einer Schwächung des Immunsystems auftreten.
Häufig trägt man diesen Virus schon seit der Kindheit mit sich herum, denn durch ihn entstehen auch im Kindesalter Windpocken. Wenn man also Windpocken gehabt hat, ist man automatisch Träger der Viren, da diese in den Nervenwurzeln des Rückenmarks und des Gehirns verbleiben, bis sie eventuell Jahre später als Gürtelrose wieder aktiviert werden.
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