Fieber

Lungenentzündung bzw. Pneumonie ist meist eine Infektion, die, wenn sie typisch verläuft, nach zwei bis drei Wochen ausgestanden ist.

Eine Lungenentzündung zählt zu den Volkskrankheiten, wird aber fast nicht mehr als solche wahrgenommen. Nach Schätzungen erkranken pro Jahr rund 800.000 Menschen an einer Lungenentzündung, von denen rund ein Drittel im Krankenhaus behandelt werden müssen. Damit sind es mehr Menschen, die mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert werden, als z.B. mit einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall.

   


weiterlesen

Lymphdrüsenkrebs, auch als Morbus Hodgkin bekannt, ist eine eher selten auftretende Krebserkrankung, die sich in unterschiedlichen Symptomen äußert und deren Heilungschancen wie bei anderen Krebsarten stark von der spezifischen Form abhängt.

So wird Lymphdrüsenkrebs in vier Hauptformen unterteilt, deren Bekämpfung umso erfolgreicher ist, je früher die Diagnose Morbus Hodgkin gestellt wird. Die genauen Ursachen der Krebserkrankung sind noch unklar, lediglich der Krankheitsverlauf kann bisher erklärt werden. So entstehen abnorme B-Zellen im Knochenmark, die eigentlich als Teil des Immunsystems arbeiten, sich nun aber zu sogenannten Sternberg-Reed Zellen zusammen lagern und ein malignes Lymphom bilden. Dabei können sämtliche Lymphknoten betroffen sein, mitunter wuchern die Krebszellen aber sogar außerhalb des Lymphsystems.

   


weiterlesen

Furunkel sind das unangenehme Ergebnis einer Haarbalgentzündung genannt Follikulitis, die durch Bakterien hervorgerufen wird. Je nach Ausbreitung und Schwere der Entzündung spricht man auch von einem Karbunkel.

Furunkel entstehen, wenn sich die Haarbaldentzündung ausbreitet und das gesamte Follikel befällt. Schmerzhafte Schwellungen und eitrige Bläschen sind die unangenehmen, doch noch verhältnismäßig harmlosen Folgen. Schlimmer wird es, wenn die Entzündung auf das umliegende Gewebe übergreift und sich weiter ausbreitet, im bösesten, aber unwahrscheinlichsten Fall kann es sogar zu einer Sepsis, umgangssprachlich als Blutvergiftung bekannt, kommen.

   


weiterlesen

Pfeiffersches Drüsenfieber ist eine weit verbreitete Infektionskrankheit, die unter anderem mit hohem Fieber und geschwollenen Lymphknoten einhergeht. Verursacht wird die auch als infektiöse Mononukleose bezeichnete Erkrankung durch das Epstein-Barr-Virus (EBV).

Pfeiffersches Drüsenfieber - Bettruhe und Schlaf lindern die Symptome ©Flickr/william a kay

Besonders betroffen sind ältere Kinder und jüngere Erwachsene, wobei fast jeder Erwachsene mit dem Virus infiziert worden ist. Normalerweise bewirkt eine einmalige Infektion mit dem Virus eine lebenslange Immunisierung gegen die Krankheit.

   


weiterlesen

Das Norovirus wurde 1972 als Erreger einer unangenehmen Magen-Darm-Infektion identifiziert. Die Viren haben eine hohes Ansteckungsrisiko, eine kurze Inkubationszeit und intensive Symptome, die man jedoch mit einer einfachen Behandlung bekämpfen kann.

Norovirus - Bettruhe ©Flickr Karva Javi

Das Norovirus existiert sicherlich schon seit längerer Zeit. Jedoch wurde es erst 1972 als solcher nachgewiesen, als der Erreger in der US-amerikanischen Kleinstadt Norwalk für das Ausbrechen einer Magen-Darm-Infektion verantwortlich war. In den nachfolgenden Jahrzehnten gab es immer wieder starke Ausbrüche der unangenehmen Erkrankung, die man mit einer einfachen Behandlung wirkungsvoll bekämpfen konnte und bis heute kann.

   


weiterlesen

Die Gürtelrose (Herpes zoster, Zoster) ist eine Hautkrankheit mit juckendem Ausschlag. Die Gefahr der Ansteckung für Kinder ist eher gering. Mit der richtigen Behandlung und frühzeitiger Diagnose können die Symptome erfolgreich bekämpft werden.

Gürtelrose-@-flickr-Brad.K

Die Hautkrankheit Gürtelrose wird durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst. Beim erstmaligen Befall durch diese Viren bekommt das Kind die Windpocken. Die schlafenden Viren erwachen nach einiger Zeit wieder und können dann eine Gürtelrose auslösen. Prinzipiell sind mehr erwachsene Menschen von der Krankheit betroffen. Vereinzelt tritt sie bei Kleinkindern auf, die Erkrankungsgefahr für Kinder jedoch vergleichsweise niedrig.

   


weiterlesen