Symptome

Eine Rippenfellentzündung macht sich häufig durch Schmerzen beim Atmen bemerkbar. Was aber sind die Ursachen und Symptome der Erkrankung? Und wie geht man zwecks ihrer Behandlung vor?

Rippenfellentzündung - schmerzhafte AtmungWenn das Luftholen zu schmerzhaften Stichen im Brustkorb führt, könnte womöglich eine Rippenfellentzündung dahinterstecken. Die Krankheit, die auch Brustfellentzündung (Pleuritis) genannt wird, geht jedoch nicht immer mit Schmerzen einher. Es lassen sich zwei Formen unterscheiden: die trockene und die feuchte Rippenfellentzündung. Beiden Formen liegen meist Vorerkrankungen zugrunde.

Rippenfellentzündung: Ursachen

Meistens sind die Ursachen einer Pleuritis in einer anderen Erkrankung zu suchen. In etwa 90 % der Fälle geht die Rippenfellentzündung aus einer Lungenentzündung hervor. Ferner ist auch möglich, dass die Erkrankung auf eine Tuberkulose, einen Lungeninfarkt, eine Krebserkrankung – möglicherweise durch Asbest ausgelöst – oder eine Autoimmunerkrankung wie Lupus erythematodes zurückzuführen ist. Selten kann eine Brustfellentzündung auch durch eine Virusinfektion verursacht werden.

   


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Unter Lupus erythematodes versteht man eine Autoimmunerkrankung, die sich unter anderem durch Symptome wie Veränderungen der Haut bemerkbar macht. Die Krankheit, deren Ursachen nicht vollständig bekannt sind, kann aber auch andere Organe des Körpers befallen und unbehandelt sogar zum Tod führen.

LupusDie Erkrankung Lupus erythematodes ist auch als „Wolfskrankheit“ bekannt, was daher rührt, dass sie Spuren hinterlässt, die den Bissen von Wölfen ähneln. Bei Lupus handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, die systemisch ist, sich also auf den gesamten Körper auswirken kann. Die Krankheit kommt auf der ganzen Welt vor und betrifft vor allem Frauen: Neun von zehn der Betroffenen sind weiblich, die meisten davon im gebärfähigen Alter. Asiaten und dunkelhäutige Menschen erkranken besonders häufig.

Lupus erythematodes – Ursachen

Die genauen Ursachen, warum das Immunsystem bei Lupus verrückt spielt und sich gegen den eigenen Körper richtet, sind unbekannt. Man geht davon aus, dass zum Beispiel ein Zusammenhang mit dem Hormon Östrogen besteht. Ferner wird vermutet, dass weitere Faktoren wie beispielsweise UV-Licht, Medikamente (gegen Bluthochdruck und Epilepsie), Viren (Epstein-Barr-Virus) und eine genetische Veranlagung Lupus erythematodes auslösen können.

   


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Unter dem Morbus Basedow versteht man eine Autoimmunerkrankung, bei der sich der Körper gegen die eigene Schilddrüse richtet. Was aber sind die genauen Ursachen und Symptome der Krankheit und wie sieht ihre Behandlung aus?

Morbus BasedowDie Schilddrüse ist ein wichtiges Organ, das von verschiedenen Krankheiten betroffen sein kann. Bei der Hashimoto-Thyreoiditis richtet sich beispielsweise der eigene Körper gegen die Schilddrüse und zerstört Gewebe, was schließlich zu einer Schilddrüsenunterfunktion führt. Anders sieht es beim so genannten Morbus Basedow aus. Zwar handelt es sich hierbei auch um eine Autoimmunerkrankung, jedoch führt die Aktivierung der Abwehrzellen in diesem Fall eher zu einer Schilddrüsenüberfunktion, während außerdem weitere Körperbereiche von der Krankheit betroffen sein können.

Morbus Basedow – Ursachen der Autoimmunerkrankung

Wenn man an der Autoimmunerkrankung Morbus Basedow – die man auch Basedowsche Krankheit und Graves’ disease nennt – leidet, gelingt es dem eigenen Immunsystem nicht mehr, zwischen „gut“ und „schlecht“ zu unterscheiden: Der Körper geht mit Antikörpern gegen die Schilddrüse vor, was selbige dazu antreibt, vermehrt zu arbeiten und übermäßig viele Schilddrüsenhormone zu produzieren. Morbus Basedow ist zum einen genetisch festgelegt, zum anderen scheinen verschiedene äußere Einflüsse, wie beispielsweise Stress, Zigarettenrauch und Virusinfektionen, die Krankheit verstärken zu können. Frauen im gebärfähigen Alter sind besonders häufig vom Morbus Basedow betroffen.

   


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Der anaphylaktische Schock stellt die schwerste allergische Reaktion vom Soforttyp dar. Er gilt als akuter Notfall und kann lebensbedrohlich verlaufen. Deshalb sollte man seine möglichen Ursachen und Symptome sowie seine Behandlung kennen.

Anaphylaktischer SchockHäufig äußern sich Allergien „nur“ durch einzelne Beschwerden wie Niesattacken, Augentränen oder lokal begrenzte Hautreaktionen. Anders sieht es aus, wenn es infolge des Kontakts mit Allergenen zu einem anaphylaktischen Schock kommt. Beim anaphylaktischen Schock, der die schwerste Form einer allergischen Sofortreaktion ist, wird der Körper quasi mit Histamin geflutet, was zu einem rapiden Absacken des Kreislaufs und schlimmstenfalls zum Tode führen kann.

Anaphylaktischer Schock: Ursachen

Die Ursachen bzw. Auslöser sind häufig in den Bereichen Lebensmittel und Medikamente zu suchen, doch auch Menschen mit Insektengiftallergie sind gefährdet, infolge eines Stichs einen Allergieschock zu erleiden. In der Kategorie der Lebensmittel gelten vor allem Erdnüsse als gefährliche Allergene, ferner zählen zum Beispiel Meeresfrüchte, Fisch, Hühnerei, Milch und Nüsse zu den häufigsten Auslösern eines anaphylaktischen Schocks. Bei den Medikamenten sind es vor allem Auslöser Penicillin und Rheumamittel, die hohes Schockpotential bergen, darüber hin aus können beispielsweise aber auch Organextrakte, Röntgenkontrastmittel, Allergenextrakte für Hauttests und Blutersatzmittel zu den Ursachen eines Schocks gehören. Bei den Insekten gelten vor allem Wespen und Bienen, aber auch Hummeln, Hornissen und Ameisen als die häufigsten Auslöser einer schweren Anaphylaxie.

   


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Eine Infektion mit Noroviren ist die zweithäufigste Ursache von Magen-Darm-Entzündungen. Was aber sind die Übertragungswege und Symptome? Und was kann man zur Prävention unternehmen?

NorovirenNach Rotaviren sind Noroviren der zweithäufigste Grund von Entzündungen des Magen-Darm-Trakts. Anders als Rotaviren verursachen Noroviren in der Regel jedoch Erkrankungen mit einem leichteren Verlauf. Besonders häufig sind Babys, Kleinkinder und Menschen über 70 von einer Infektion mit Noroviren betroffen.

Noroviren: Übertragungswege

Das Risiko sich mit dem Norovirus anzustecken ist sehr hoch, da bereits wenige Virenpartikel ausreichen, um sich zu infizieren. Die Übertragung von Noroviren erfolgt von Mensch zu Mensch. Infizierte scheiden die Viren über Stuhl und Erbrochenes aus. Die Ansteckung kommt beispielsweise durch Handkontakt zustande, kann aber auch durch Tröpfcheninfektion über den Mund erfolgen, etwa dann wenn Infizierte sich schwallartig übergeben. Ferner ist eine Infektion in Folge der Aufnahme von kontaminierten Speisen, oft Krabben und Muscheln, oder verunreinigtem Wasser möglich. Infizierte sind insbesondere während der akuten Erkrankung, die in der Regel nach ein bis drei Tagen wieder abklingt, ansteckend. Doch auch nach Abklingen der Symptome besteht noch eine Infektionsgefahr, da die Erkrankten das Norovirus noch sieben bis 14 Tage, manchmal auch länger, über den Stuhl ausscheiden.

   


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Eine akute Magenschleimhautentzündung kann verschiedene Ursachen haben. Oft tritt eine Gastritis unbemerkt und ohne eindeutige Symptome auf. Manchmal bedarf die Krankheit aber auch einer Behandlung.

Akute Gastritis - AlkoholVerschiedene Faktoren können uns auf den Magen schlagen und eine akute Magenschleimhautentzündung auslösen.

Akute Magenschleimhautentzündung: Ursachen

Die akute Magenschleimhautentzündung, auch Gastritis genannt, kann unterschiedliche Ursachen haben. Oft führt beispielsweise der übermäßige Konsum von schädigenden Substanzen wie Alkohol, Nikotin oder Medikamenten (z.B. Azetylsalizylsäure) zu einer Reizung der Magenschleimhaut.  Aber auch zu viel fettes und scharfes Essen sowie Kaffee können eine Gastritis verursachen. Ferner ist es möglich, dass die Erkrankung auf einer Infektion mit Bakterien (zum Beispiel Salmonellen oder Helicobacter pylori) basiert oder aber durch Stress (sowohl physischer als auch psychischer Form) ausgelöst wird.

   


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Eine chronische Magenschleimhautentzündung kann Konsequenzen wie Geschwüre nach sich ziehen. Was aber sind die Ursachen und die Symptome der Gastritis? Und wie geht man zur Behandlung der Erkrankung vor?

Chronische Gastritis - auf Kaffee verzichtenEine Magenschleimhautentzündung kann akuter oder chronischer Form sein. Besteht die Gastritis dauerhaft, kann es zu einer Schädigung der Magenschleimhautzellen kommen, was zu Komplikationen wie Magenblutungen, Magengeschwüren oder Magenkrebs führen kann.

Chronische Gastritis: Was sind die Ursachen der dauerhaften Magenschleimhautentzündung?

Die chronische Gastritis lässt sich in verschiedene Typen unterteilen. Die dauerhafte Magenschleimhaut vom Typ A, die am Seltensten auftritt, ist beispielsweise eine Autoimmunerkrankung – hierbei kommt es zu einer Attacke auf die Magenschleimhaut durch den Körper selbst. Liegt eine Gastritis vom Typ B vor, liegt die Ursache der Erkrankung in einer Infektion mit Bakterien (in der Regel Helicobacter pylori), während die Entzündung vom Typ C durch den Gallenrücklauf aus dem Zwölffingerdarm oder durch Alkohol und Medikamente ausgelöst wird. Ferner gibt es noch ein paar seltenere Sonderformen der chronischen Gastritis wie zum Beispiel die Crohn-Gastritis.

   


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Unter der Hashimoto-Thyreoiditis versteht man eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Bei der Krankheit richtet sich der Körper gegen die eigene Schilddrüse, was zu einer Entzündung des Organs führt und in der Folge eine Schilddrüsenunterfunktion auslöst.

Hashimoto-ThyreoiditisBei der Schilddrüse handelt es sich um ein kleines Organ mit großem Nutzen. Gerät die Funktionalität der unterhalb des Kehlkopfs gelegenen Hormondrüse aus den Fugen, wirkt sich das auf den gesamten Körper aus. Dies ist unter anderem bei der so genannten Hashimoto-Thyreoiditis der Fall.

Hashimoto-Thyreoiditis: Wenn der Körper die eigene Schilddrüse angreift

Bei der Hashimoto-Thyreoiditis handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung: Der Körper richtet sich „irrtümlich“ gegen die eigene Schilddrüse und zerstört Gewebe. Es kommt zu einer chronischen Entzündung, die später in eine Schilddrüsenunterfunktion resultiert. Die Krankheit kommt vor allem bei Menschen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr vor, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer.

   


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Bei PMS, auch als prämenstruelles Syndrom bekannt, handelt es sich um diffuse Symptome, die im Vorfeld der monatlichen Menstruationsblutung auftreten. Die Beschwerden können in ihrem Schweregrad variieren und werden, von Frau zu Frau unterschiedlich, teilweise als schwere Last empfunden.

Der Rücken schmerzt, die Füße drücken, die Brüste spannen und die Laune ist auf einem ziemlich unterdurchschnittlichen Niveau – wenn diese Symptome bei Frauen im Vorfeld der Monatsblutung auftreten, könnte womöglich das so genannte PMS – auch als prämenstruelles Syndrom bekannt – dahinter stecken.

   


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Eine Nesselsucht äußert sich in Gestalt von Symptomen wie Juckreiz, Schwellungen und Quaddeln. Die Behandlung der Urtikaria richtet sich nach der Herkunft der Beschwerden und kann mit verschiedenen Medikamenten erfolgen.

Nesselsucht: BehandlungWenn sich plötzlich rote, juckende Quaddeln überall am Körper breitmachen, kann es sein, dass man gerade einen Nesselsucht-Schub erleidet. Jeder vierte Mensch ist einmal im Leben davon betroffen.

Nesselsucht: Juckreiz, Schwellungen und Quaddeln

Die Hautkrankheit, die auch als Urtikaria bekannt ist, äußert sich durch Symptome wie Juckreiz, Rötungen und Quaddeln – da die Beschwerden den Folgen eines Kontakts mit Brennnesseln (Urtica) ähneln, wurde der Erkrankung die Bezeichnung Nesselsucht verliehen. Hin und wieder kommen zu den juckenden Quaddeln, die klein wie Linsen aber auch groß wie Handteller sein können, Schwellungen der tiefer gelegenen Hautschichten, so genannte Angioödeme, hinzu. Oft vergehen die Beschwerden sehr schnell wieder von selbst. Manchmal kann es aber nötig sein, die Symptome medikamentös zu lindern.

   


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